Ehrenstetten

Die Höhlen der Rentierjäger am Ölberg aus der älteren Steinzeit sowie die Alemannengräber am Gebirgsrand des Schwarzwaldes sind Zeugen einer frühen Besiedlung. Ehrenstetten wird erstmals im Jahre 1139 urkundlich erwähnt.

Am 10. August 1418 erhielt Ehrenstetten von Kaiser Sigismund das Jahrmarktrecht verliehen. Alljährlich findet an diesem Tag der sogenannte Laurentiusmarkt statt. Ehrenstetten ist der Geburtsort des bekannten Malers, Bildhauers und Architekten Christian Wenzinger (1710-1797). Die ältesten Teile der St. Georgs-Kirche stammen aus dem frühen Mittelalter. Sehenswert sind auch die außerhalb des Ortes stehenden Kapellen, die Streicherkapelle, die Ölbergkapelle und die Schächerkapelle.
Eine Wanderung über den Ölberggrundweg öffnet an verschiedenen Aussichtspunkten den Blick über die Staufener Bucht und die Rheinebene bis zu den Vogesen im Elsaß und führt an den prähistorischen Höhlen aus der Steinzeit vorbei.

Das Ehrenstetter Wappen

Das Ehrenstettener Wappen
zeigt in gespaltenem Schild vorn in Rot über goldenem Dreiberg eine goldene Traube, hinten in Silber eine bewurzelte grüne Tanne. Damit weist das Wappen auf den Rebbau (drei Reblagen: Kirchberg, Urberg, Oelberg) und auf den Waldreichtum hin.